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U-Turn OBSESSION II DHV 1-2

U-Turn

OBSESSION II DHV 1-2
OBSESSION II DHV 1-2
OBSESSION II DHV 1-2
OBSESSION II DHV 1-2

  • Obsession 2, der Hochleisterkiller
  • Platz 1 LM Greifenburg in der Offenen Klasse
  • Gleitzahl 9+ bei 44km/h
  • traumhaftes Handling
  • DHV1-2. Nur für Fortgeschrittene!
OBSESSION II: Hersteller-Infos

Der legendäre Jazzmusiker Charlie Parker bemerkte einst, dass Schreiben über Musik sei wie Tanzen über Architektur. Für den U-Turn OBSESSION II gilt ähnliches: Buchstaben können die Rasanz und die Sicherheit, die der Flügel bietet, nur ungenügend widergeben. Nie war es so aufschlussreich, einen Schirm zu testen. Das Aha-Erlebnis wird riesig sein.

Der OBSESSION II vereint auf unvergleichliche Weise pralle Leistung und Sicherheit in der Klasse der 1-2er. Für die hohe Leistung sorgt das komplett neu entwickelte Profil, das besonders auftriebsstark ist. Das Original stammt aus dem neuen Wettkampfschirm von U-Turn. Für den OBSESSION II wurde es so modifiziert, um einerseits die Sicherheit auf 1-2er-Niveau zu erreichen, gleichzeitig aber möglichst viel Speed und Gleitleistung in diese Geräteklasse mitzunehmen. Das Ergebnis spricht für sich: Obschon die Kappe randvoll mit Leistung brilliert wurden die Prüfungskriterien auf Anhieb erfüllt, denn es mussten keinerlei leistungshemmende Änderungen vorgenommen werden.

Volle Sicherheit und Klappresistenz also, gleichzeitig bietet der Schirm aber eine Gleitleistung von mehr als 9 mit Standard-Gurtzeug. Gegenüber dem OBSESSION I verminderte U-Turn Chefentwickler Ernst Strobl sogar die ausgelegte Streckung leicht, die projizierte Streckung ist aber gleich geblieben. Mit nun 54 statt 55 Kammern, einer etwas geringeren Zahl von Leinenansatzpunkten und dem Profil mit Wettkampf-Genen ergibt sich ein ebenso klappstabiler wie ausgesprochen leistungsstarker Flügel, mit dem man unbeschwert einen netten Abendabgleiter genießen kann, mit dem sich genauso gut aber auch mal Tempo bolzen lässt. Geflogen mit aerodynamisch optimiertem Gurtzeug erreicht der OBSESSION II sogar eine Gleitzahl von mehr als 9,5.

Und dies immer mit der Sicherheit der Automatischen Flug-Stabilisierung. Die Gesamtkonstruktion hat es sogar erlaubt, die Vorspannung an der Hinterkante ein wenig zu vermindern. Auch dies trägt zur Leistungssteigerung bei. Alles in allem ist der OBSESSION II jetzt noch einen Tick einfacher zu starten. Der High-End 1-2er besitzt natürlich den für U-Turn typischen langen Beschleunigerweg zur feinen Dosierung und hohen Endgeschwindigkeit. Beibehalten wurde das sehr dynamische, direkte Handling. Sehr flaches und enges Thermikdrehen lässt sich exakt bewerkstelligen. Dabei brilliert der OBSESSION II durch geringes Kurvensinken. Auch wenn die Gesamtcharakteristik als fehlerverzeihend einzustufen ist empfehlen wir den OBSESSION II nur Piloten, die regelmäßig fliegen. Der 1-2-Einstufung ungeachtet ist der Schirm nicht zur Schulung empfohlen.

Bei der Wahl des Materials ist Strobl keinerlei Kompromisse eingegangen und hat einen absoluten High-End-Mix von NCV gewählt: Der OBSESSION II besitzt in der besonders belasteten Eintrittskante NCV Skytex Deperlant (40 Gramm) und in der Fläche Skytex-Tuch (36 Gramm). Die Rippen mit Leinenansatzpunkten sind in NCV Hardfinish (40 Gramm), während die Rippen ohne Leinenansatzpunkt gewichtssparend in Skytex 36 ausgeführt sind. Bei der UV-Festigkeit und generell der mechanischen Belastbarkeit stellt der verwendete Mix die optimale Kombination aus Gewichtsoptimierung und Haltbarkeit für einen Schirm, der viel genutzt wird, dar. Um die Leistungsfähigkeit des Schirms lange zu sichern und so auch für den Werterhalt der Kappe zu sorgen, und dazu zählt auch das leichte Starten, verfügt der OBSESSION über das Mylar Fix System. Über ein Schlaufensystem wird das Verknicken der Eintrittskante beim Packen und der Lagerung verhindert - der Schirm bleibt in Form und damit im optimalen Leistungsbereich.
 

AFS - Automatische Flug-Stabilisierung

Gleitschirmfliegen auf bislang unerreichtem Sicherheitsniveau – das garantiert das AFS-System, die neueste Innovation der U-Turn GmbH. AFS steht für „Automatische Flug Stabilisierung“. Das AFS greift automatisch im Sinne eines sicheren Flugzustandes ein, wenn der Pilot das aktive Fliegen unterlässt. Wenn man so will handelt es sich um ein ESP für die Luft.

Konstruktuer Ernst Strobl ist damit ein ganz großer Wurf gelungen. Der Erfinder des Improved Stabilisation Systems (IST) sowie des Multiple Speed Systems (MSS), zwei Quantensprüngen im Bereich der Gleitschirmentwicklung, auf deren Ergebnissen heute praktisch jeder Schirm zurückgreift, läutet damit einen Paradigmenwechsel in der Konstruktion von Gleitschirmen ein: Erstmals ist es gelungen, Sicherheit zu einem gewissen Grad zu automatisieren.

Die zentrale Innovation des AFS besteht in der Vorspannung des Segelmaterials am Flügelende. „Die Idee kam mir während des Fliegens“, erinnert sich Strobl an den Geistesblitz. Es müsse doch möglich sein, durch einen exakt berechneten Schnitt das dehnbare Segeltuch so unter Spannung zu bringen, dass es sich einerseits bei regulärem Innendruck der Luftkammern neutral verhält, andererseits aber bei Nachlassen des Staudrucks sofort reagiert.

Am Computer bedurfte es Dutzender Simulationsrechnungen mit aufwändigen Programmen aus der Luftfahrt, bis der Durchbruch geschafft war: Eine spezielle Vernähung des Materials im Bereich der Bremsanlenkpunkte sorgt für den gewünschten Effekt: Gleitet das Segel durch ruhige Luft, dann ist im Segelinneren ausreichender Innendruck aufgebaut worden und die Segelvorspannung im Bremsbereich des Segelendes neutralisiert: Der Segelinnendruck ist stärker als die Vorspannung, das Kappenende steht wie bei einem konventionellen Schirm aerodynamisch perfekt in der Flucht.

Kommt der mit AFS ausgerüstete Schirm aber in turbulente Luft, korrigiert das System sofort: Schon bei der geringsten Verringerung des Segelinnendrucks reagiert das Segel automatisch. Die Segelvorspannungn am Flügelende wirkt wie das Ziehen an der Bremsleine, das Segel wird automatisch angebremst. Damit macht der Schirm ohne Zutun des Piloten das, was die Flugsicherheitsexperten des DHV fordern: Er fliegt aktiv und damit sicherer. „Die Berechnungen am Computer haben sich auf eindrucksvolle Art bei unseren zahlreichen Tests in der Praxis bestätigt“, berichtet Ernst Strobl von der Feinarbeit. Da das System extrem feinfühlig ist, kommt es bei der Produktion auf Genauigkeit im Millimeter-Bereich an. „Wir werden daher einen streng überwachten Herstellungsprozess sicherstellen“, betont U-Turn-Mitgründer Thomas Vosseler.

Das AFS wirkt wie das aus dem Automobilbau bekannte Elektronische Stabilitätsprogramm, ist praktisch ein ESP für die Luft: Es greift hilfreich im Sinne der Sicherheit ein, wenn der Pilot aus Unerfahrenheit oder Stress unerwartet in eine Turbulenz geraten ist und das aktive Fliegen unterlässt. „Das ist ein ganz entscheidender Schritt in Sachen Sicherheit“ bestätigt Andreas Schubert von der Flugschule Wasserkuppe, unter dessen Leitung zehn Prozent aller Flugschüler in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren das Gleitschirmfliegen erlernt haben: „Die Gefahr des Einklappens der Kappe, nach wie vor Hauptursache für Unfälle, wird dramatisch verringert.“

Die zentrale Idee der Segelvorspannung führte Strobl zu weiteren Design-Verbesserungen. AFS funktioniert am besten mit einer so genannten geometrischen Schränkung der Profile. Das bedeutet, dass die Profile nicht in Längsrichtung des Segels laufen (90 Grad zur Flugrichtung). Vielmehr verhält es sich so, dass jedes Profil einen eigenen Einsatzwinkel besitzt, der zwischen 80 und 100 Grad liegt. Zudem herrscht kein symmetrischer Kammerabstand, sondern eine fein austarierte Unregelmäßigkeit, die ebenfalls in langen Testreihen am Computer optimiert wurde. Strobl nennt dies dynamische Zellenbreitenreduzierung. Konstruktiv wird jede Kammerbreite ins Verhältnis zur Flächentiefe gesetzt. In einem dritten Schritt schließlich wurde die Wirksamkeit des AFS durch eine Pfeilform des Gesamtsegels verbessert.

Weitere Informationen:


 

Videoclip: OBSESSION im Fluglehrer-Praxistest

Das Fluglehrerteam der Papillon- Flugschulen testet die neuen 1 und 1-2er- Schirme in der Praxis. Unsere Ausrüstungsempfehlungen basieren auch auf den Erkenntnissen aus diesem Praxistest, in dem die Flug- und Extremflugeigenschaften der breitensporttauglichen Schirme ermittelt werden. Die Testflüge werden per Video dokumentiert. Die Clips stehen in Vorschau-Qualität auch kostenlos online zur Verfügung.

Im Test war das Vorgängermodell U-Turn Obsession.

Den OBSESSION II gibt es in fünf Größen (LTF 1-2 zertifiziert in S, M und L) von XS bis XL und in attraktiven Farbkombinationen.

Lieferumfang: Schirm, Innenpacksack, Kompressionsband, hochwertiges Speedsystem, strapazierfähiger Komfort-Packsack, ausführliches Handbuch auf CD.

Bitte Tagespreis erfragen: Tel. 06654- 91 90 55

 



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